Endogene Stabilität und endogener Wandel von Arbeitsmarktinstitutionen unter veränderten Wettbewerbsbedingungen auf Produktmärkten

  • Laufzeit des Projektes: 07/2008 - 08/2009 und 01/2011 - 05/2012
  • Finanzierung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Kurzbeschreibung des Projektes

Dass Globalisierung und Liberalisierung von Produktmärkten sowie die Privatisierung von Staatsmonopolen die Beschäftigung beeinflussen, ist allgegenwärtig. Die verstärkte Konkurrenz auf den Produktmärkten –sei es durch neue Konkurrenten aus dem Ausland oder durch Markteintritte von Konkurrenten in ehemals geschützte Branchen – führt nicht nur direkt zu Veränderungen bei Beschäftigungszahlen und Lohnhöhen, sondern mittelfristig auch zu institutionellen Veränderungen der Arbeitsmarktorganisationen.

Im Mittelpunkt dieses Projektes stehen die durch die veränderten Wettbewerbsbedingungen auf den Produktmärkten ausgelösten Veränderungen der Arbeitsmarktorganisation. Insbesondere analysieren wir die Folgen der Globalisierung für die Organisation von Arbeitsmärkten. Hier ist insbesondere die Frage, welche Auswirkung die Mobilität von Unternehmen auf die Stabilität von Arbeitsmarktinstitutionen hat, von zentraler Bedeutung.

Ein aktuelles Beispiel für die Veränderungen der Arbeitsmarktorganisation ist das Aufkommen von Spartengewerkschaften insbesondere im Gesundheitswesen und in den Transportindustrien (Bahn, Luftverkehr). Im Rahmen des DFG Projektes untersuchen wir, wie der unvollständige Wettbewerb auf den Produktmärkten die Anreize beeinflusst, Spartengewerkschaften zu gründen.

Beteiligte Mitarbeiter

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