26.01.12 10:27

DICE

DICE unter den weltbesten Newcomern unter den Denkfabriken

By: V.M.

(Only available in German) Internationalen Erfolg hat das Düsseldorfer Institut für Wettbewerbsökonomie: Die University of Pennsylvania, die einmal jährlich ein Ranking der besten Think -Tanks erstellt, zählt das Institut zu den weltweit verheißungsvollsten neu gegründeten Denkfabriken.

In der Kategorie „Best New Think Tanks“ landete das DICE auf Platz vier und liegt damit unter den europäischen Neugründungen ganz vorne. „Die Auszeichnung verdeutlicht, dass das DICE auf einem guten Weg ist, zu einem der führenden akademischen Zentren für Wettbewerbsökonomie nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit zu werden" freute sich Wissenschaftsministerin Svenja Schulze über die Auszeichnung. „Genau solche Denkfabriken brauchen wir - international und vor allem in NRW!"

Auch Prof. Dr. Justus Haucap, Direktor des DICE, zeigte sich hocherfreut: „Das Ranking zeigt, wie sehr unsere Arbeit inzwischen auch international wertgeschätzt wird.“ Für ihn ist die Auszeichnung eine willkommene Zwischenstation: „Wir wollen weiter wachsen und weitere internationale Top‑Forscher nach Düsseldorf holen.“

Basierend auf einer groß angelegten Umfrage unter rund 1500 internationalen Wissenschaftlern und Journalisten bewertet die University of Pennsylvania seit 2006 einmal jährlich die Leistung von inzwischen mehr als 5.000 internationalen Denkfabriken, die im Bereich Politik oder Wirtschaft arbeiten. Beim diesem „Global Go To Think Tanks Ranking“ wird neben der Forschungsleistung auch die Öffentlichkeitsarbeit der Institute evaluiert. Dabei bewerten die befragten Fachleute, in welchem Maße Entscheider aus Medien, Politik und Wirtschaft auf die Expertise der Institute zurückgreifen.

Mit mehr als 25 Wissenschaftlern gehört das DICE bereits zwei Jahre nach seiner Gründung zu den europaweit führenden Forschungsinstituten im Bereich der Wettbewerbsforschung. Mit Hilfe theoretischer, statistischer und experimenteller Forschung untersuchen die DICE‑ Forscher wettbewerbsökonomische Fragen. So wird zum Beispiel analysiert, wann Fusionen erlaubt oder verboten werden sollten, wie sich Kartelle verhindern lassen und wie der freie Wettbewerb dem Wohle der Konsumenten dienen kann.

Die Gründung des DICE geht auf die Initiative der Unternehmerfamilie Schwarz‑Schütte und die Schwarz‑Schütte‑Förderstiftung zurück.

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