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DICE Forschung kompakt

Kraftstoffmärkte: Niedrigere Preise durch weniger Transparenz

In Deutschland können sich Konsumenten über alle Benzinpreise informieren, in Österreich nur über die günstigsten. Würde man auch in Deutschland die Transparenz derartig einschränken, könnten Benzinpreise um ca. 1 % sinken.

von Dr. Simon Martin

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Experimentelle Evidenz zur Regulierung von Drip Pricing

Wenn der Endpreis z.B. eines Flugtickets deutlich höher liegt, als der Preis zu Beginn der Buchung, dann ist das oft ärgerlich für die Kunden. Eine DICE-Studie untersucht, wie effektiv die Maßnahmen der Wettbewerbshüter gegen diese Form der Preisgestaltung sind.

von Prof. Dr. Alexander Rasch, Dr. Miriam Thöne & Dr. Tobias Wenzel

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Die Rolle der COVID-19-Pandemie für den Heimvorteil im Profifußball

Seit Jahresanfang hält das Coronavirus die Welt in Atem. Während die Krise hohe gesundheitliche und wirtschaftliche Kosten verursacht, birgt sie für die Wissenschaft die Möglichkeit, sich mit Forschungsfragen auseinanderzusetzen, die im bisherigen Alltag schwer untersuchbar waren. Eine neue DICE-Studie nutzt dies und widmet sich einer strittigen Forschungsfrage aus der Sportökonomie: Welche Rolle spielt die Anwesenheit von Heimfans in den Stadien für den Erfolg ihrer Mannschaften.

von Kai Fischer

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Verbraucherschutz im digitalen Zeitalter

Der Verbraucherschutz nimmt nicht zuletzt durch digitale Angebote einen neuen Stellenwert in Gesellschaft und Politik ein. Da ist es nicht verwunderlich, dass sowohl innerhalb der Europäischen Union (EU), als auch durch die World Trade Organization (WTO) neue Verbraucherschutzstandards gefordert und gefördert werden, welche Verbraucherrechte stärken. Im Rahmen einer Studie wurde nun untersucht, wie sich die 2005 eingeführte EU-Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken auf den grenzüberschreitenden Konsum von Verbrauchern und deren Vertrauen ausgewirkt hat.

von Anja Rösner

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Messung der Wettbewerbsverhältnisse in der Stromerzeugung

In vielen Ländern stehen Anbieter auf Energiemärkten seit den umfassenden Liberalisierungs- und Privatisierungsprozessen immer wieder im Verdacht, Preise aufgrund von Marktmacht zu manipulieren. Das Thema ist auch zentraler Gegenstand des jüngst veröffentlichten Berichts des Bundeskartellamtes über Marktmacht im Bereich der Erzeugung elektrischer Energie. Dabei stellt sich die Frage nach geeigneten Wettbewerbsmaßen, die den besonderen Anforderungen des Energiemarktes gerecht werden. Unsere Studie schlägt einen ergänzenden Marktmachtindikator vor, der nun vom Bundeskartellamt in seinem Bericht kritisch gewürdigt wird.

von Dr. Olivia Bodnar

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Die wirtschaftlichen Konsequenzen staatlicher Überwachung

Auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung sind noch lange nicht alle Folgen der deutschen Teilung hinreichend erforscht worden. Eine neue DICE-Studie zeigt, wie sehr die massenhafte Überwachung von DDR-Bürgern durch das Ministerium für Staatssicherheit - die Stasi - bis heute das soziale und wirtschaftliche Leben im Osten Deutschlands beeinflusst.

von Jun.-Prof. Dr. Andreas Lichter

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Europäische Fusionen und Marktmacht

Fusionen und Übernahmen haben weltweit einen starken Zuwachs verzeichnet und in den letzten Jahren ein Transaktionsvolumen von 3 bis 4 Billionen US-Dollar pro Jahr erreicht. Gleichzeitig wird ein erheblicher Anstieg von Marktmacht und Marktkonzentration dokumentiert. In einer empirischen Studie haben wir untersucht, welchen Einfluss Fusionen und Übernahmen in Europa auf Marktmacht in den betroffenen Märkten haben.

von Prof. Dr. Joel Stiebale

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Die effektive Förderung des Glasfaserausbaus: Kupfer verbieten?

Eine leistungsstarke Telekommunikationsinfrastruktur ist Grundvoraussetzung, um zukünftigen Bedarfen nach hohen Bandbreiten gerecht zu werden. Glasfaserleitungen bis zur Wohnung des Endkunden sind dafür die zukunftssicherste Technologie, aber auch die teuerste. Wie lässt sich der Glasfaserausbau gezielt fördern und welche Rolle spielen dabei noch alte kupferbasierte Anschlusstechnologien?

von Dr. Niklas Fourberg

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Corona: Die Schulschließungen und Ihre Folgen

Die Ergebnisse unserer Studie zeigen, dass entgangener Unterricht sich nicht nur im gleichen Schuljahr negativ auf das Abscheiden der Schüler in Prüfungen auswirkt, sondern das diese Effekte sich auch in der langen Frist fortsetzen. Während diese generelle Wirkungsweise unabhängig vom gesellschaftlichen Kontext der Studie zu sein scheint, weisen die Ergebnisse darauf hin, dass Kinder aus sozial benachteiligten Familien stärker betroffen sind. Angesichts der Schulschließungen im Folge des COVID-19-Ausbruches, sollten Maßnahmen ergriffen werden, den Unterrichtsstoff nicht zu kürzen, sondern ihn in anderer Form (beispielsweise durch Home-Schooling) oder zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.

von Dr. Daniel Kamhöfer

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Ökonomische Einordnung der Corona-Pandemie

Keine Frage: Um die Verbreitung des Coronavirus zu stoppen ist der wirtschaftliche Shutdown notwendig, denn der exponentielle Anstieg der Virusverbreitung muss gestoppt werden. Um allerdings den wirtschaftlichen Schaden zu minimieren, ist jetzt der richtige Zeitpunkt um über eine Exitstrategie nachzudenken.

von Prof. Dr. Jens Südekum

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Standortbezogene Werbung und Verbraucherdaten

Standortbezogene Werbung ist seit der Einführung des iPhones im Jahr 2007 in vielen Ländern eine der am stärksten wachsenden Werbeformen. Allein in den USA sollen sich die Ausgaben dafür von heute 16 Milliarden US-Dollar in den nächsten fünf Jahren mehr als verdoppeln. Im Rahmen einer Studie wurde untersucht, welche Wettbewerbseffekte hieraus hervorgerufen werden können.

von Jun.-Prof. Dr. Irina Baye

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Der Effekt privater Schadensersatzklagen auf die Kartellaktivität

Mit der 9. GWB-Novelle wurde die private Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen im Kartellrecht nochmals gestärkt. Da Kronzeugen vermehrt Kompensationszahlungen befürchten müssen, stehen private Schadensersatzklagen und die Kronzeugenregelung in einem Spannungsverhältnis. Im Rahmen eines kontrollierten Laborexperiments untersucht eine Studie des DICE diese Problematik.

von Melinda Fremerey

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Auflagen bei Fusionsvorhaben

Produktveräußerungen an Wettbewerber sind gezielte Auflagen, die es den Wettbewerbsbehörden erlauben, kritische Unternehmensfusionen maßzuschneidern und negative Auswirkungen auf die Verbraucher zu minimieren. Doch wie effizient sind diese Auflagen?

von Jun.-Prof. Dr. Andre Romahn

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Größere Unternehmen zahlen höhere Löhne... und die Globalisierung hilft uns zu verstehen warum

Die Volkswirtschaftslehre kennt keine Naturgesetze, wohl aber empirische Befunde, die in ihrer Ein deutigkeit und Stabilität einer unabänderlichen Wahrheit ziemlich nahekommen. Neuere Studien aus dem Bereich der empirischen Außenhandelsforschung untersuchen die Lohn- und Beschäftigungseffekte der Globalisierung für die Gesamtzahl aller Unternehmen einer Ökonomie und liefern somit wichtige Hinweise für eine gezielte Weiterentwick lung der Arbeitsmarkt- und Außenhandelstheorie.

von Jun.-Prof. Dr. Jens Wrona

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