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DFG bewilligt Forschungsprojekt zur Energie- und Klimapolitik

Prof. Christian Wey mit Sachbeihilfeantrag erfolgreich.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligt ein gemeinsames Forschungsprojekt von Prof. Dr. Christian Wey vom Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE) und Prof. Dr. Markus Dertwinkel-Kalt von der Universität Münster. In den kommenden drei Jahren untersuchen die beiden Ökonomen, wie aktuelle energie- und klimapolitische Maßnahmen auf Märkte, Unternehmen und Verbraucher wirken.

Im Mittelpunkt stehen dabei die europäischen CO₂-Flottengrenzwerte für die Automobilindustrie und die Förderung von Elektroautos. Daran anknüpfend nehmen die Forscher auch den Industriestrompreis in den Blick. Sie analysieren, wie diese Instrumente Preise, Wettbewerb und Investitionen beeinflussen, ob sie die angestrebten Ziele erreichen und welche unbeabsichtigten Nebenwirkungen entstehen können.

Neben den wirtschaftlichen Auswirkungen untersucht das Projekt auch die gesellschaftliche Perspektive. Die Forscher gehen der Frage nach, wie gut energie- und klimapolitische Maßnahmen in der Bevölkerung verstanden werden und wovon ihre Akzeptanz abhängt. Aus den Ergebnissen sollen konkrete Empfehlungen für eine wirksame Ausgestaltung der Energie- und Klimapolitik abgeleitet werden.

Kategorie/n: News