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Projekt von Hannah Schildberg-Hörisch erhält DFG-Förderung
Neues Forschungsprojekt zur Bedeutung nicht-kognitiver Fähigkeiten

Für die kommenden drei Jahre fördert die DFG ein Forschungsprojekt am DICE mit insgesamt 850.000 Euro. Ziel des Forschungsprogramms ist es, die Grundlagenforschung zur Entstehung nicht-kognitiver Fähigkeiten entscheidend voranzubringen und damit Eltern, Lehrern und Politikern Hilfestellungen zu bieten, wie sie die Entwicklung positiver nicht-kognitiver Fähigkeiten bei Kindern und Jugendlichen unterstützen können.

 

Mit 850.000 Euro fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) für die nächsten drei Jahre ein interdisziplinäres Projekt am DICE unter der Leitung von Prof. Dr. Hannah Schildberg-Hörisch. Dabei soll erforscht werden, was die Entwicklung nicht-kognitiver Fähigkeiten bei Kindern und Jugendlichen beeinflusst, sowie deren Bedeutung für Bildungsabschlüsse, beruflichen Erfolg oder Gesundheit.

Mit Hilfe eines eigens für das Projekt aufgebauten Paneldatensatzes zu nicht-kognitiven Fähigkeiten ganzer Familien in Bangladesch und dessen Kombination mit kontrolliert randomisierten Experimenten wird es erstmals möglich, sowohl innovative deskriptive als auch kausale Evidenz zur Rolle von Investitionen für die Herausbildung von nicht-kognitiven Fähigkeiten im Alter von 6 bis 16 Jahren bereitzustellen. Im zweiten Schritt wird die Rolle von Investitionen in Kinder für die Herausbildung ihrer nicht-kognitiver Fähigkeiten umfassend erforscht. Dabei werden sowohl Investitionsentscheidungen der Eltern in den Blick genommen, sowie der Einfluss der sozialen Umgebung jenseits der Familie analysiert und die Rolle von exogenen Schocks am Beispiel der Coronakrise untersucht.

Ziel des Forschungsprogramms ist es, die Grundlagenforschung zur Entstehung nicht-kognitiver Fähigkeiten entscheidend voranzubringen und damit Eltern, Lehrern und Politikern Hilfestellungen zu bieten, wie sie die Entwicklung positiver nicht-kognitiver Fähigkeiten bei Kindern und Jugendlichen unterstützen können.

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